Marienkapelle, Unterkürnach

Geschichte. Fürstabt Honorius Roth von Schreckenstein lässt 1780 die Marienkapelle im Kürnachtal bauen, welche zum fürstäbtlichen Herrschaftshaus gehört.

Beschreibung. Die Deckenfresken werden Franz Joseph Herrmann zugeschrieben. Im Schiff ist die Himmelfahrt, im Chor die Krönung Marias zu sehen. Die klassizistischen Ausmalungen wurden bei der Renovierung 1951/52 freigelegt. Die drei Altäre sowie die Kanzel sind in gold-weiß gefasst. Das Kruzifix wurde von dem Allgäuer Konrad Hegnauer erstellt.
Im Herbst 2013 wurde sie nach mehrmonatiger Renovierung des Glockenturms inkl. Neuvergoldung des Kreuzes sowie des Daches und der Außenfassade feierlich wiedereröffnet. Die Marienkapelle in Unterkürnach ist sehr beliebt bei Hochzeiten, da sie etwas abgelegen in Unterkürnach beim Hofgut Kürnach liegt.


St. Ulrich, Bachtels

Die Kapelle, ein Neubau von 1938, steht unter Denkmalschutz. Aus dem Vorgängerbau dieser Kapelle stammt die Holzfigur des heiligen Ulrich aus der Zeit um 1470/1480. Daneben findet sich noch die Holzfigur des Evangelisten Johannes aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Kapelle, sowie eine barocke Muttergottesfigur.


St. Rita, Schmidsreute

Die Kapelle St. Rita befindet sich in dem Ortsteil Schmidsreute, nördlich vom Hauptort Wiggensbach. Der Neubau aus dem Jahr 1948-50 wurde auf den Grundmauern einer abgegangenen Kirche errichtet und steht unter Denkmalschutz.
Die Ausstattung stammt zum Teil auch aus der abgegangenen Kapelle in Schwarzachen bei Wiggensbach. Aus der Zeit um 1510/1520 stammen die Holzfiguren der heiligen Rita und des heiligen Sebastians, um 1470 wurde die Figur der Anna geschaffen. Die Kreuzigungsgruppe mit den Figuren der Maria und des Johannes ist barock. Aus dem frühen 18. Jahrhundert stammen die Holzfiguren des heiligen Dominikus und der heiligen Katharina von Siena. Der Kerkerchristus ist aus dem späten 18. Jahrhundert. Die Figur des Evangelisten Johannes aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.


Dreifaltigkeitskapelle, Wiggensbach

Im Jahr 1931 wird nach dreijähriger Bauzeit die Dreifaltigkeitskapelle eingeweiht. Auf dem Altar des späten 17. Jahrhunderts, flankiert von zwei Säulen, zeigt das stark übergangene Altarblatt die Dreifalitgkeit. Rechts und links daneben ist jeweils ein Leuchterengel aus der gleichen Zeit. Die lebensgroße Figur des Kerkerchristus wurde gegen 1800 geschaffen. Die Votivtafeln stammen aus den Jahren 1821, 1826, 1829 und 1841.


Kapelle zu den sieben Zufluchten, Aichbaindt

Das Gebäude besteht aus einem rechteckigen Raum mit dreiseitig geschlossenem Chor. Erbaut wurde die Kapelle laut einer Inschriftentafel im Jahr 1717. 1868 wurde sie renoviert. Im kleinen Langhaus sind stichbogige, im Altarraum querovale Fenster eingesetzt. Im Jahr 1956 wurde die Kapelle um eine Fensterachse verlängert.
Der Altar von 1717 besteht aus einer gemalten Predella. Diese zeigt die Muttergottes mit dem hl. Georg und dem hl. Sebastian. Das Altarblatt zwischen gedrehten Säulen stellt die Sieben Zufluchten dar. Holzfiguren stellen den hl. Johannes und vermutlich den hl. Josef dar. Im Altarauszug befindet sich ein Herz Jesu, sowie zwei Putten. Die Kreuzwegstationen wurden gemäß der Inschrift 1774 von Johann Michael Steinhauser gestiftet.


Marienkapelle, Blenden

Der kleine Kirchenbau aus dem Jahre 1946 wurde entsprechend der Vorgängerkapelle errichtet, jedoch an einem anderen Standort. In der Kapelle befindet sich eine kleine barocke Marienfigur.


Marienkapelle, Kolben

Die Kapelle, welche laut Inschrift am Altar 1657 errichtet wurde, steht unter Denkmalschutz. Renovierungen fanden in den Jahren 1881, ebenfalls laut Inschrift am Altar, sowie 1956 statt. Das Gebäude ist ein rechteckiger Ständerbau mit zwei rechteckigen Fenstern der mit Brettern verschalt ist. Der Altar besteht aus einer marmorierten Ädikula mit zwei Säulen aus dem Jahr 1657. Unterhalb eines Engelskopfes befindet sich eine bäuerliche Holzfigur der Muttergottes aus der Entstehungszeit des Altars. Um das Jahr 1800 wurde die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes geschaffen. Die beiden Leuchterengel stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die weiteren Holzfiguren stellen den heiligen Rochus - zur Muttergottesfigur gehörend, eine Immakulata in bäuerlichem Rokoko, sowie den heiligen Johannes von Nepomuk vom Ende des 18. Jahrhunderts dar. Der Kreuzweg mit 15 Stationen ist mit 1735 bezeichnet.


Kapelle, Winnings

Das Gebäude ist ein rechteckiger Bau aus einer Stichbogenfensterachse mit Satteldach. Auf dem Westgiebel befindet sich ein Dachreiter, an der Ostwand ein Kruzifix. Der bäuerliche Altar mit ionischen Pilastern aus der Zeit um 1800 enthält eine Kreuzigungsgruppe des frühen 19. Jahrhunderts. Die Holzfigur des heiligen Nikolaus wie auch des Engels stammen vom Ende des 17. Jahrhunderts.


St. Ulrich, Wagenbühl

Das Gebäude ist ein dreiseitig geschlossener Rollsteinbau mit zwei Fensterachsen aus Stichbogenfenstern. Auf dem Satteldach befindet sich ein Dachreiter.
Der bäuerlich klassizistische Altar mit Kruzifix und Schmerzensmutter stammt aus der Zeit um 1800. Mit Ausnahme der Holzfigur des heiligen Ulrich um 1500, stammen die bäuerlichen Darstellungen der heiligen Antonius, Stephanus, Johannes, Johann von Nepomuk und Sebastian aus dem 18. Jahrhundert.


Kapelle, Notzen

 


Mariengrotte, Rauhenstein

 


(Quelle: Michael Petzet: Stadt und Landkreis Kempten (= Bayerische Kunstdenkmale). Deutscher Kunstverlag, München 1959, S. 154.)

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