Zeitnah zum 150. Todestag von Adolph Kolping konnte Pfarrer Andreas Demel im Wiggensbacher Ortsteil Ermengerst den von der Kolpingsfamilie initiierten Adolph-Kolping-Weg eingeweihen.Wochenblatt1 1

Als Sozialreformer der ersten Stunde und volksnaher Seelsorger ist Adolph Kolping bis in unsere Zeit bekannt.

Seine eigentliche Lebensaufgabe, den wandernden Gesellen Gemeinschaft und Geborgenheit zu bieten und ihnen in bedrängter Situation Hilfestellung leisten, führte zur Gründung von zahlreichen Gesellenvereinen und brachte ihm den Beinamen „Gesellenvater“ ein.

Aus diesen Gesellenvereinen entwickelten sich allmähliche die Kolpingsfamilien, so auch im Jahre 1929 in Wiggensbach.

Damit ist Kolping ein Initiator und Wegbereiter der katholischen Sozialbewegung der er durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde. Heute gibt es rund 400.000 Kolpingmitglieder in weltweit 61 Ländern.

Bundesweit sind rund 1100 Straßen nach Adolph Kolping benannt, damit landet er in der Liste der nach historischen Persönlichkeiten genannten Straßen auf Platz 10.

Auf dem Foto abgebildet sind Pfarrer Andreas Demel, Bürgermeister Thomas Eigstler sowie ein Teil der Vorstandschaft der Kolpingsfamilie Wiggensbach.

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